Mondgestein.

Die Karte der Mondsvorderseite. |

Das mit der US “Luna-16”
von Mare Fecunditatis mitgebrachte Mondgestein. |

Im Aufnammelaboratorium GEOCHI
RAW. |
Das Mondgestein wurde zum erstenmal mit den
sowjtischen unbemannten Stationen “Luna-16”, “Luna-20” und “Luna-24” von drei
Mondsbereichen - Mare Fecunditatis, einem Festlandbereich nahe dem Krater Amegino und Mare
Crisum in einer Menge von 324g zur Erde mitgebracht und ins GEOCHI RAW für Vorschungen
und die Verwahrung übergegeben. Die Mondoberflache ist durch eine mächtige Schicht eines
lockeren Stoffs - Regolithes bedeckt. Wie die Untersuchungen gezeigt haben, besteht der
Regolith auf 50-70-% aus einem dünnen staubförmigen Stoff (mit einem Teilchendurchmesser
unter 70-80 Mikrometer). Die größeren Teilchen werden mit den Fragmenten von
Lokalmagmagesteinen (Basalten, Gabbro, Doleriten, Anorthositen, Noriten) und mit den
Teilchen, die bei der Umarbetung der Mondoberfläche durch Meteoriteneinschläge
entstanden, (Brekzien, Agglutinaten, Gläsern, Schlacken) vertretet. Die lokalen
Meergesteine im Landungsbereich der “Luna-16” sind die dunkel-graue Ilmenitbasalte
(TiO2 - 4-6% der Masse), und im Landungsbereich der “Luna-24” - die an Titan sehr arme
Basalte (TiO2 - 0,8-1,5% der Masse). In Vergleich mit den irdischen Basalten sind die
Mondbasalte stark an Laugeelemente verarmt und erhalten fast kein Wasser. Die
Festlandgesteine von “Luna-20” werden hauptsächlich mit den Brekzien- oder
Krystallanortositen, Noriten und Troktoliten, in denen über 70% der weiße Plagioklas
bildet, vertretet. Darum sehen die Festlandbereiche auf der Mondvorderseite hell, und
Mondmeere, die durch Basaltströme bedeckt sind, dunkel aus.
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